Milo und der sprechende Schlamm

Milo wollte eigentlich nur über den Feldweg nach Hause laufen.
Doch der Weg war nass. Die Farbe war braun. Und die Pfützen waren tief. Platsch. „Hallo!“, sagte plötzlich etwas. Milo erstarrte.
„Wer… wer hat da gesprochen?“ „Ich“, gluckerte der Schlamm.
„Du bist mitten in mir gelandet.“ Milo schaute auf seine Stiefel.
Der Schlamm blubberte freundlich.
„Keine Angst“, sagte er.
„Ich halte dich fest, damit du nicht umfällst.“ Milo lachte.
Und machte noch einen Schritt. Platsch. Platsch. Seit diesem Tag wusste Milo:
Schlamm ist nicht schlimm. Schlamm ist ein Freund.

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